Notfallseelsorge

112 (Leitstelle)

Notfallseelsorge, das ist
Erste Hilfe für die Seele in Notfällen und Krisensituationen

Menschliche Begleitung und Hilfe, rund um die Uhr, für Hinterbliebene nach einer erfolglosen Reanimation, für Angehörige, denen Todesnachrichten überbracht werden, für Schwerverletzte und Sterbende, für Betroffene und Zeugen von Unfällen, Bränden und anderen besonders belastenden Erlebnissen, für Menschen, die sich das Leben nehmen wollen, für Mitarbeitende in den Rettungsdiensten, der Polizei, den Feuerwehren in und nach besonders belastenden Einsätzen, für Menschen, die unverschuldet oder schuldhaft, einen Unfall verursacht haben, für Opfer von Gewalt, für Betroffene und Helfende bei der Suche nach Vermissten.

Die Notfallseelsorge ist ein Bereitschaftsdienst evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer und Geistlicher anderer Konfessionen. Sie sind an die Schweigepflicht gebunden. Sie sind ausgebildet und erfahren in menschlicher Begleitung, der Seelsorge. Sie helfen ohne Ansehen der Person oder der Konfession.

Jeweils zwei Seelsorgerinnen bzw. Seelsorger sind rund um die Uhr über Funkmeldeempfänger zu erreichen.
Die Alarmierung erfolgt ausschließlich über die Rettungsleitstelle des Main-Kinzig-Kreises. Die alarmierten Seelsorgerinnen und Seelsorger versuchen auch, den Kontakt zum Ortsgeistlichen herzustellen.

Schon gewusst?

Alle sechs Jahre werden in rund 900 Gemeinden der EKKW die Kirchenvorstände gewählt, das nächste Mal am 29. September 2013. Wahlberechtigt sind alle Gemeindeglieder, die mindestens 14 Jahre alt sind. Wer 18 Jahre alt und konfirmiert ist, kann von seiner Gemeinde als Kandidat/in aufgestellt werden.

 

 

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